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Dieser Beitrag bildet den Auftakt zu einer fotografischen Serie über die Vernichtung von Lebensräumen, zum Zwecke des Abbaus fossiler Brennstoffe, die der Energiegewinnung in Kohlekraftwerken zugeführt werden.

Den Anfang macht der zwischen Aachen und Jülich gelegene Ort Pier im Kreis Düren. Mit seiner mehr als 1200-jährigen Geschichte, wird er bald ein ähnliches Schicksal finden wie die beiden ehemaligen Nachbardörfer Inden und Altdorf, die bereits 2005 vom Braunkohletagebau Inden und seinen Schaufelbaggern geschluckt wurden. Bis 2013 wird der Ort, der noch im Jahre 2005 etwa 1300 Menschen ein Zuhause geboten hat, vollständig gewichen sein. Unter den BewohnerInnen regte sich teilweise vehementer Widerstand gegen die Umsiedlung und Aufgabe ihrer Ortschaften aufgrund des großflächigen Braunkohleabbaus.

Das Dorf wirkt Menschenleer – bis auf wenige Schaulustige, die die morbide Kulisse während ihres Sonntagsspazierganges bewundern. Fast alle der 508 Hauptgebäude wurden von ihren einstigen BewoherInnen verlassen und dem Verfall preisgegeben, viele wurden bereits abgerissen, die Vegetation ist gerodet. Die meisten der ehemaligen Einheimischen sind entweder nach Schophoven bei Inden oder nach Pier bei Langerwehe in neue Häuser umgesiedelt.

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