Michael Omori Kirchner, Herausgeber des Fotografieblogs Fotografr, hat zur Beteiligung an der Aktion Fotografie-Blog-Bühne aufgerufen. Ziel ist die Zusammenstellung einer Liste von lesenswerten Blogs, die sich überwiegend mit dem Thema Fotografie auseinandersetzen. Zur Teilnahme an der Aktion ist eine kurze Vorstellung des eigenen Blogs in Form eines Artikels gewünscht, der fotografische Arbeiten enthält sowie die Beantwortung einiger Fragen vorsieht.

Ich blogge seit …

Die Idee, mir eine Plattform zur Veröffentlichung meiner Fotos zu schaffen und über meine Passion zu schreiben, geisterte einige Jahre in meinem Kopf herum, bis ich irgendwann in 2011 erste zaghafte Schritte zur Umsetzung unternahm. Im Herbst 2012 stellte ich erste Bilder unter dem Domainnamen joonu.de ein. Zu Beginn erzählte ich allerdings nur FreundInnen und mir wohlbekannten Menschen davon. Ihr Feedback war durchweg positiv, so dass ich den nächsten Schritt wagte und damit begann, für mein Projekt öffentlich zu werben. Der Wendepunkt wird durch den Beitrag über das The Stitches – Konzert im Jakobshof Aachen markiert.

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The Stitches im Jakobshof

Ich blogge, weil …

Die Gründe, warum ich mich zum Führen eines Blogs entschieden habe, sind vielfältig. Im Fokus meines Interesses stehen wohl der Wunsch nach Austausch mit anderen FotografInnen und Feedback zu meinen Arbeiten zu erhalten.  Des Weiteren möchte ich meinen fotografische Entwicklung in Wort und Bild dokumentieren.

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The World Inferno Friendship Society live in Aachen.

Meine fotografischen Schwerpunkte sind …

… Straßen-, Reise-, und Konzertfotografie. Wobei ich Kategorisierungen eigentlich nicht mag und Grenzen häufig verschwimmen bzw. zur eigenen Beschränkung führen. Dabei verstehe ich die Fotografie eigentlich als ein Werkzeug, die eigene Komfortzone regelmäßig zu verlassen um mich von Ängsten und Zwängen zu befreien und eigene Grenzen zu überwinden. Eigentlich habe ich immer eine Kamera im Gepäck, höre auf die innere Motivklingel und fotografiere was mich anzieht.

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Aus der Serie: Pier – ein Ort stirbt

 Fotografie bedeutet für mich …

… Ausdruck von Gefühlen und Stimmungen, Reflexion und das Festhalten von besonderen Momenten. Außerdem bedeutet Fotografie für mich Ruhe und Entspannung zu finden. Wenn ich bewußt die Entscheidung treffe fotografieren zu gehen, bin ich auf den Augenblick, das Hier & Jetzt fokussiert. Seit Herbst 2012 meditiere ich regelmäßig. Zu meiner Herangehensweise an die Fotografie kann ich parallelen in meinen Meditationsübungen entdecken und umgekehrt. Während meiner Schulzeit habe ich es mit Zeichnen und Malen probiert und habe keinen Zugang gefunden 🙂 .

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Die Zigarrendreherin: Karibische Handwerkskunst in der bayerischen Provinz

Mein fotografischen Vorbilder sind …

Es gibt keine festen Vorbilder. Ich lasse mich nahezu täglich von KünstlerInnen aus sehr unterschiedlichen Arbeitsbereichen, mit individuellen Stilen und Schwerpunkten, inspirieren. Besonders spannend finde ich Menschen, die mit ihrem beruflichen Werdegang gebrochen haben, um sich ihrer künstlerischen Passion zu widmen und in diesem Bereich erfolgreich sind.

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Blick auf Imperia

Wenn ich das Budget für eine vierwöchige Foto-Reise gestellt bekommen würde, …

Die Idee mit einem Wohnmobil aufzubrechen und mich einige Zeit durch Europa treiben zu lassen, um kulturelle Vielfalt zu erleben und zu dokumentieren, wächst seit geraumer Zeit. Für 2015 ist eine Reise zu den Lofoten, die uns durch Dänemark, Schweden und Norwegen führen wird, in Planung. Dieses Vorhaben kommt meiner Idee schon sehr nahe.

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Auf dem Eifelsteig bei Kornelimünster

Wenn ich eine beliebige (noch lebende) Person vor meine Kamera bitten dürfte, wäre das …

Über diese Frage habe ich wohl am längsten nachgedacht. Wenn ich frei wählen dürfte, würde ich Götz George vor meine Kamera bitten. Er ist ein sehr vielseitiger und erfahrener Schauspieler mit einer interessanten Biografie. Entsprechend spannend und abwechslungsreich stelle ich mir ein Portraitshooting mit ihm vor.

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Die weiße Dame am Bodensee

Wenn ich einen Einsteiger für die Fotografie begeistern wollte, würde ich als erstes …

… meine Fotobuchsammlung und eigene Arbeiten präsentieren, und meine Sicht dazu darlegen. Im Anschluss folgt eine gemeinsame Fototour zu einem Thema, welches wir im gemeinsam Gespräch erarbeiten werden.