Erstmalig live erleben durfte ich das deutsch-belgische Trio, mit Hauptquartier in Aachen, auf dem Mühlen Madness – Festival im Sommer 2012. Damals stellten sie ihr Erstlingswerk Step Forward vor.  Völlig überrascht und geflasht von dem minimalistisch-brachialen Sound, der druckvoll angetrieben wird von Alens wütendem Gesang, Synth Lios (O-Ton Besucherin) „..wahnsinns Orgelpunk-Hooklines!“ und Ben Plastics druckvollem gedrumme, bin ich seither Fan. Vergleiche zu Bands mit klangvollem Namen wurden bereits Andernorts gezogen: SCREAMERS, NERVOUS GENDER, UNITS.

Entsprechend neugierig wurde ich, als ich die Meldung über die Veröffentlichung eines zweiten Tonträgers las. Am vergangenen Samstag war es dann soweit: Anlässlich der Veröffentlichung ihrer limitierten 12″ Poverty, feierten die 3 Punk-Synthesizer-Rocker von Komplikations Releaseparty. Die Kneipe des Musikbunkers in Aachen war bestens gefüllt, der Tanzmob begann nach den ersten 2-3 Stücken wild zu toben. Nach der Darbietung ihres gesamten musikalischen Repertoires, folgten ein paar Wiederholungen, frenetisch eingefordert vom aufgeheizten Publikum. Nach gut einer Stunde war dann Schluß.

Ein weiterer O-Ton, von Monsieur Brüno, der es auf den Punkt bringt:

wild , ungezogen , breit und unglaublich geil war das gestern , danke P.G.L. AACHEN -ALEN

Im Vorprogramm spielte die französische Punkband Pierre et Bastien, die ich leider verpasst habe.

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