Die zweite Station auf unserer Reise in die Bretagne (im Mai 2014) war Saint-Malo, an der Côte d’Émeraude (Smaragd-Küste). Die Stadt im Nordwesten Frankreichs im Département Ille-et-Vilaine, wird von ca. 45.000 Menschen bewohnt und ist einer der Bretagne-Hotspots – und somit einer der Hauptanziehungspunkt für TouristInnen aus aller Welt. Weltberühmt sind der historische Stadtkern und die Festungsanlagen. Beides zusammengenommen macht allerdings nur 20 % der Gesamtstadtfläche aus.

Saint Malo: Fort National

Saint Malo: Fort National

Um ein Naturschauspiel der besonderen Art zu bestaunen, wovon die Bretagne so einige zu bieten hat, sollte man wenigstens einen Tag Zeit einplanen: einer der größten Gezeitenunterschiede Europas, mit bis zu zwölf Metern Pegel-Differenz zwischen Niedrigwasser und Hochwasser, lässt sich in der Bucht beobachten. Bei Niedrigwasser erreichbar, sind die drei vorgelagerten Inseln Grand Bé, Petit Bé und das Fort National. Leider stieg der Wasserpegel bei unserer Ankunft wieder.

Le Grand Bé, Saint-Malo. Bretagne, Frankreich.

Le Grand Bé, Saint-Malo. Bretagne, Frankreich.

Die Kraft der Natur macht man sich auch auf andere Weise zu Nutze: in der Flussmündung der Rance befindet sich eines der größten Gezeitenkraftwerk der Welt.

Felsige Küste in Saint-Malo. Bretagne, Frankreich.

Felsige Küste in Saint-Malo. Bretagne, Frankreich.

Aufgrund der knappen Zeit, entschieden wir uns für die Festungsanlagen und den daran angrenzenden Strand – wovon auch die nun folgenden Fotos zeugen.